Zwei Tote infolge von Sturmtief "Sebastian"

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Infolge des Sturmtiefs „Sebastian“ sind am Mittwoch in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei heftigen Windböen wurde in Hamburg nach Angaben der Polizei ein 38-jähriger Passant von einem herabstürzenden Gerüst erschlagen. Im nordrhein-westfälischen Brilon starb ein 53-Jähriger durch eine umstürzende Fichte. Bei einem weiteren Toten in Hamburg geht die Polizei inzwischen von Suizid aus.

Mit heftigen Windböen und Starkregen zog das Sturmtief „Sebastian“ über Teile West- und Norddeutschlands hinweg. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gab es an der Nordseeküste teils orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern. Für den Abend wurde in der Elbmündung, in Hamburg und an der Nordfriesischen Küste eine Sturmflut erwartet. In Ostfriesland wurde ein Pegel von einem Meter über dem mittleren Hochwasser erwartet, für Nordfriesland bis zu zwei Meter mehr.

In Wyk auf Föhr wurde eine 70-jährige Frau von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus auf das Festland ausgeflogen. Der Nord-Ostsee-Kanal wurde für den Schiffsverkehr gesperrt, in Husum wurden die Hallen der Windmesse geräumt, ein Fachtreffen der Windindustrie.

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Article source: https://www.welt.de/newsticker/news1/article168631124/Zwei-Tote-infolge-von-Sturmtief-Sebastian.html