Verteidigungsministerin will Zahl der Soldaten für Anti-IS-Einsatz reduzieren

Trotz der militärischen Erfolge gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) wird der Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr laut Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) noch einige Zeit fortgesetzt. Die IS-Miliz sei zwar „weitgehend militärisch geschlagen“, sagte von der Leyen am Samstag bei einem Besuch des deutschen Einsatzkontingents „Counter Daesh“ auf dem jordanischen Luftwaffenstützpunkt in Al-Asrak. Doch die IS-Miliz sei weiterhin „nicht zu unterschätzen“.

Der Einsatz sei zwar „erfolgreich“, es müsse aber verhindert werden, dass sich die IS-Miliz „in Rückzugsorten einnistet“, sagte von der Leyen. „Insofern ist klar, dass die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen den Terror und die Aufgabe der langfristigen Stabilisierung der Region weitergehen wird.“

Von der Leyen war am Samstag zu einem zweitägigen Besuch in Jordanien eingetroffen. Nach Gesprächen mit Bundeswehrsoldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt in Al-Asrak im Norden des Landes waren für Sonntag politische Gespräche in Amman und die Übergabe von Material an das jordanische Militär geplant.

Angesichts der veränderten Bedrohungslage würden sich aber sicherlich „Aufträge und Charakter“ der Mission ändern, sagte die Ministerin. Darüber werde in den nächsten Wochen sowohl mit den internationalen Partnern als auch in der Regierung und im Parlament gesprochen. Deutschland müsse „verlässlich“ bleiben, hob von der Leyen hervor.

Auf die Frage, ob die militärische Niederlage des IS weiterhin den großen militärischen

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