USA und Russland verhandeln über Venezuela

Jair Bolsonaro und Donald Trump haben auch über Venezuela verhandelt. Bild: Twitter-Account von Bolsonaro

Hauptstreitpunkte sind Umgang mit Hilfslieferungen und offenbar weiterhin drohende US-Intervention

Der US-Sonderbeauftragte für Venezuela, Elliott Abrams, und der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sind am Dienstag in Rom zusammengekommen, um die Situation in Venezuela zu beraten. Eine Einigung bei diesen Gesprächen hinter verschlossenen Türen ist unwahrscheinlich: Russland unterstützt die Regierung von Präsident Nicolás Maduro, während die USA und verbündete westliche Staaten auf einen Sturz des linksgerichteten Politikers hinwirken.

Die USA und vier Dutzend Regierungen erkennen zugleich den selbsternannten Gegenpräsidenten Juan Guaidó an. Russland steht hingegen auf dem Standpunkt, Präsident Maduro sei nach den letzten Wahlen vom 20. Mai 2018 das legitime Staatsoberhaupt des Landes.

Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte Ryabkov am Sonntag, er werde mit Abrams in erster Linie darüber sprechen, wie Verhandlungen zwischen der venezolanischen Regierung und der Opposition gefördert werden können. „Die Positionen von Moskau und Washington zu dieser Frage sind diametral entgegengesetzt“, sagte der Diplomat. Dies sei aber kein Grund, nicht miteinander zu reden.

Moskau drängt die USA zugleich, von einer militärischen Intervention in Venezuela Abstand zu nehmen. „Wir werden der US-Seite

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