Trump stoppt Verkauf von Chip-Spezialisten an chinesische Investoren


Die Skepsis gegenüber chinesischen Investoren ist nicht neu in den USA, besonders wenn es sich um Hightech handelt, die auch für militärische Zwecke eingesetzt werden kann. Die im Bundesstaat Oregon ansässige Firma Lattice Semiconductors gehört in diese Kategorie. Und darf deshalb nicht an eine US-Beteiligungsgesellschaft mit Verbindungen nach China verkauft werden.US-Präsident Donald Trump stoppte die geplante Übernahme jetzt auf Empfehlung der US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS). US-Finanzminister Steven Mnuchin begründete den Schritt damit, dass die milliardenschwere Transaktion ein Risiko für die nationale Sicherheit der USA darstelle. Die Bedenken könnten nicht ausgeräumt werden. Der Präsident habe gehandelt.

Der geplante Kauf des US-Chipherstellers durch die amerikanische Beteiligungsgesellschaft wäre indirekt von der chinesischen Regierung mitfinanziert worden. Der Käufer Canyon Bridge Capital Partners steht außerdem über mehrere Ecken in Verbindung mit dem Weltraum-Programm der Volksrepublik. Lattice Semiconductor sollte für 1,3 Milliarden Dollar von Canyon Bridge geschluckt werden. Das Unternehmen produziert spezielle Halbleiter, die Abnehmer für ihre Zwecke selbst programmieren können. Lattice liefert nicht an die US-Armee, aber die beiden wichtigsten Konkurrenten Xilinx und Intel fertigen Chips, die in Militärtechnologie eingesetzt werden.

Lattice Semiconductor und Canyon Bridge sagten ihre Fusionspläne direkt nach Trumps Verbot ab. Die USA gehen derzeit strenger gegen Auslandsunternehmen vor. Einwände erhob die CFIUS beispielsweise gegen den Verkauf von Geschäftsbereichen des US-Elektronikunternehmens Inseego an den chinesischen Smartphone-Hersteller TCL. Das härtere Vorgehen der Behörde

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