Trump stellt Berlin vor "schwierige Fragen" – n


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US-Präsident Trump will den Vertrag zum Verbot von Mittelstreckenwaffen kündigen.

US-Präsident Trump will den Vertrag zum Verbot von Mittelstreckenwaffen kündigen.(Foto: picture alliance/dpa)


Der Vertrag zum Verbot von Mittelstreckenwaffen soll ein atomares Kräftemessen zwischen Russland und den USA verhindern. US-Präsident Trump kündigt nun an, aus dem Abkommen aussteigen zu wollen. Die Bundesregierung ist entsetzt.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat mit Unverständnis auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump reagiert, aus einem wichtigen Abrüstungsvertrag mit Russland aussteigen zu wollen. Trumps Pläne seien „bedauerlich“, erklärte der SPD-Politiker. „Wir werben auch gegenüber den USA dafür, mögliche Konsequenzen zu bedenken.“ Der INF-Vertrag sei seit 30 Jahren „eine wichtige Säule unserer europäischen Sicherheitsarchitektur“. Ein US-Ausstieg aus dem Abkommen stelle Deutschland und Europa vor „schwierige Fragen“, da dem Vertrag eine „herausragender Bedeutung“ beikomme.

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INF steht für Intermediate Range Nuclear Forces, also Nuklearwaffen mit mittlerer Reichweite. Der Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der damaligen Sowjetunion aus

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