Rassismus-Eklat: Mit Tränen in den Augen zerlegt CNN-Moderator Trumps …

Auch CNN-Moderator Anderson Cooper stellte sich gegen die Aussage des Präsidenten. „Lassen Sie mich klarstellen: Die Menschen in Haiti haben mehr durchgemacht, mehr standgehalten und gegen mehr Ungerechtigkeit gekämpft, als es unser Präsident jemals getan hat.“

Cooper selbst reiste schon mehrfach nach Haiti – unter anderem 2010 nach dem verheerenden Erdbeben. Als er von seinen Erlebnissen berichtet, überkommen den Moderator seine Gefühle: „Ich war dabei als ein Fünfjähriger gerettet wurde, der mehr als sieben Tage verschüttet war.“

Trump streitet Aussage ab

Tatsächlich könne das Weiße Haus von der Demut der Menschen in Haiti lernen, sagte Cooper am Ende seines Beitrags. Laut US-Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Trump bestritt das am Freitag allerdings.

Der hochrangige Senator Dick Durbin von den oppositionellen Demokraten bekräftigte am Freitag jedoch die Vorwürfe. Der Präsident habe „exakt dieses Wort“ benutzt und zwar „nicht nur einmal, sondern wiederholt“, sagte er dem US-Fernsehsender MSNBC. Durbin war bei dem Treffen ebenfalls anwesend.

Article source: https://www.focus.de/politik/ausland/uno-verurteilte-aussage-als-rassistisch-mit-traenen-in-den-augen-zerlegt-cnn-moderator-trumps-drecksloecher-aussage_id_8293420.html