Norddeutschland kämpft mit den Folgen des Sturms


Im Norden müssen Pendler im Berufsverkehr auch am Morgen noch mit den Folgen des Sturms kämpfen. Die Bahn sowie der private Anbieter Metronom erwarteten Verspätungen bei vielen Verbindungen. Die Strecken Hamburg-Flensburg (RE7), Kiel-Husum (RE74), Kiel-Rendsburg (RB75) und Lübeck-Puttgarden (RB85) blieben gesperrt.

Engpässe gab es zudem auf den Strecken Bremen-Oldenburg und Bremen-Norddeich, teilte ein Sprecher der Bahn mit. Da etwa in der Nähe von Delmenhorst nicht alle Gleise befahrbar seien, komme es dort auch zu Verspätungen für den Fernverkehr. Auch Verbindungen von und nach Rostock waren von den Sturmfolgen betroffen.

Der Betreiber Metronom teilte am Mittwochabend mit, dass zwischen Hamburg und Stade sowie zwischen Stade und Cuxhaven kein Zugverkehr möglich sei. Auf den weiteren Strecken sei mit Verspätungen zu rechnen.



Tief „Sebastian“:
Sturm über Norddeutschland

Orkantief „Sebastian“ war am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde über Deutschland gezogen. Etliche Bäume wurden entwurzelt, Baugerüste umgeworfen. Im Hochsauerlandkreis fiel eine 20 Meter hohe Fichte auf einen 53-jährigen Mann, der dabei tödliche Verletzungen erlitt.

In Hamburg wurde ein Mann von einem umgestürzten Baugerüst getroffen und starb. In der Elbe in Hamburg kam außerdem ein Rollstuhlfahrer ums Leben. Warum der Mann

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