Muellers neue Anklagen bringen Trump in Verlegenheit

  • US-Sonderermittler Mueller hat zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter wegen der Hacker-Angriffe im Wahlkampf 2016 angeklagt.
  • Erstmals wird damit direkt die russische Regierung für die Hacks gegen das Clinton-Team und Wahl-Behörden verantwortlich gemacht.
  • Vor dem Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin bringt das die US-Regierung in Verlegenheit.
  • Trump-loyale Republikaner versuchen unterdessen, den Mueller-Vorgesetzten Rod Rosenstein loszuwerden.

Johannes Kuhn, Jahrgang 1979, berichtet für SZ.de aus Austin, Texas. Lebte und arbeitete davor in San Francisco und New Orleans. Schreibt über Politik, Technologie und Wirtschaft. Seit 2009 @SZ verbunden, unter anderem im Digital- und Politik-Ressort. Bloggt unter kopfzeiler.org.

Die Trumps saßen gerade bei der Queen zum Teetrinken, da trat gut 6000 Kilometer westlich Rod Rosenstein vor die Presse. Der stellvertretende Justizminister hatte Neuigkeiten von Sonderermittler Robert Mueller zu verkünden: Der erhebt Anklagen gegen zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter wegen mutmaßlicher Hackerangriffe im US-Wahlkampf 2016.

Die Vorwürfe gehen von Verschwörung über illegales Eindringen in Computersysteme und Identitätsdiebstahl bis hin zu Geldwäsche. Dass die Beschuldigten jemals einen amerikanischen Gerichtssaal von innen sehen werden, gilt allerdings als unwahrscheinlich.

Der

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