Finanzminister Schäuble findet Juncker-Idee richtig

Jean-Claude Juncker hat mit seinem Vorschlag für Furore gesorgt, den Euro in der gesamten EU einführen zu wollen. Viele Wirtschaftswissenschaftler und Bankexperten kritisierten den EU-Kommissionspräsidenten. Doch es gibt auch Zustimmung, etwa von Finanzminister Wolfgang Schäuble und Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

„Der Euro war und ist eine starke und stabile Währung, die vielen Ländern während der Finanzkrise Sicherheit und Stabilität geboten hat“, erklärt Fratzscher. Die baltischen Länder seien sogar während der Finanzkrise beigetreten, um die Sicherheit und Stärke des Euro nutzen zu können. Alle europäuschen Länder profitierten von der Gemeinschaftswährung, sagt Fratzscher und fordert: „Ich halte es wirtschaftlich für richtig und sinnvoll, dass über die nächsten zehn bis 15 Jahre alle EU-Länder den Euro einführen.“

Schäuble: „Gut, dass Juncker Druck macht“

Schäuble formuliert seine Zustimmung zurückhaltender. Es sei „gut, dass er (Juncker) Druck und Tempo macht“, sagte Schäuble in den ARD-„Tagesthemen“. Aber die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Eurozone müssten auch erfüllt sein. „Klar ist, dass wir die Erfahrung gemacht haben, dass Länder erst in der Lage sein müssen, auch mit einer stabilen, harten

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