Ferraris zweifelhafte Strategie kostet Vettel wichtige Punkte

Im gleißenden Flutlicht von Singapur stieg Lewis Hamilton aus seinem Mercedes, gab seinem Helm einen Kuss und ballte die Faust. Während der Nachthimmel über dem Inselstaat zu seinen Ehren von einem Feuerwerk erhellt wurde, feierte der Brite den Sieg beim einzigen Nachtrennen der Formel-1-Saison. Er wusste, dass es ein gewaltiger Schritt Richtung Titelverteidigung ist. Vor dem Red Bull von Max Verstappen und, noch viel wichtiger, vor dem Ferrari von Sebastian Vettel war er nach 61 schweißtreibenden Runden ins Ziel gekommen. Auch weil die Konkurrenz patzte.

„Vor dem Wochenende haben wir gesagt, dass wir uns eigentlich nur selber schlagen können, diesmal hatten wir keine Chance. Wir haben nicht alles aus unserem Paket rausgeholt“, meinte Vettel zerknirscht. Mit dem 69. Formel-1-Sieg seiner Karriere und seinem siebten der Saison hatte Hamilton zuvor den Vorsprung auf Vettel in der Fahrerwertung um zehn weitere Zähler auf komfortable 40 Punkte ausgebaut. Das lag vor allem an einem Fehler in der Ferrari-Rennstrategie.

F1 Grand Prix of Singapore

In der 15. Runde erhielt Vettel an Position zwei liegend Ultrasoft-Reifen und reihte sich als Siebter wieder hinter Pérez ein. Einen Umlauf darauf kam Hamilton an die Box. Die

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