Erdogan heizt den "Wirtschaftskrieg" an – n


Politik


Die Kugeln, Granaten, Raketen in diesem Wirtschaftskrieg seien Dollar, Euro oder das Gold, glaubt Erdogan.

Die Kugeln, Granaten, Raketen in diesem Wirtschaftskrieg seien „Dollar, Euro oder das Gold“, glaubt Erdogan.(Foto: REUTERS)


Der türkische Präsident wettert gegen eine „Verschwörung“ und einen „Wirtschaftskrieg“, den die USA gegen sein Land führten. Trotz Inflation und Währungsverfall will er nichts von einer Krise wissen – mahnt Firmen aber gleichzeitig, bloß keine Pleiten anzumelden.

Im Streit zwischen den Nato-Partnern Türkei und USA hat sich der Ton stark verschärft – mit schweren Folgen für die türkische Wirtschaft. Am Wochenende sprach der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in mehreren kämpferischen Reden von „Kampagnen“ gegen sein Land und griff die USA erneut scharf an.

„Ihr versucht, 81 Millionen Türken für einen Pastor zu opfern, der Verbindungen zu Terroristen hat“, sagte er – ohne die USA direkt zu erwähnen – am Sonntag in der Stadt Trabzon. „Aber wir haben euren Plot durchschaut und fordern euch heraus.“ Was die USA mit Provokation nicht geschafft hätten, versuchten sie nun mit Geldpolitik zu erreichen. Es sei „ganz klar ein Wirtschaftskrieg“.

Im Zentrum der Affäre steht der Streit um zwei Geistliche. Die USA fordern die Freilassung des US-Pastors Andrew Brunson, der wegen Terrorvorwürfen in der Türkei festgehalten wird. Die

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