Dritter Todesfall durch Orkan "Sebastian" – Warnung vor Sturmflut in Hamburg

Hamburger Fischmarkt überflutet

22.36 Uhr: Eine Sturmflut hat am späten Mittwochabend den Fischmarkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli unter Wasser gesetzt. Das Wasser stand an einigen Stellen etwa knietief, wie Passanten berichteten. Es sei die erste Sturmflut in diesem Herbst, hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg zuvor mitgeteilt. Der Wind aus Westsüdwest mit einer Stärke von durchschnittlich 9, in Böen 10 Beaufort drücke das Wasser der Nordsee an der ostfriesischen Küste vorbei auf die nordfriesische Küste.

Eine Sturmflut kurz nach Beginn des meteorologischen Herbstes (1. September) sei für die Nordsee nicht ungewöhnlich. Die Geografie der Küste sowie der Trichtereffekt von Deutscher Bucht und Elbmündung begünstigen bei westlichen Winden das Auftreten von Sturmfluten.

„Sebastian“ stört Flugverkehr in den Niederlanden

21.59 Uhr: In den Niederlanden war der Flugverkehr stark beeinträchtigt. Die Fluggesellschaft KLM strich rund 60 innereuropäische Flüge, wie das Unternehmen mitteilte. Auf dem Flughafen Schiphol mussten Start- und Landebahnen wegen starker Winde geschlossen werden. Der Flughafen warnte Passagiere vor großen Verspätungen. Umfallende Bäume verursachten in den Niederlanden Verkehrsunfälle. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr mindestens zwei Menschen verletzt.

Hunderte Einsätze in Hamburg

20.24 Uhr: In Hamburg hat „Sebastian“ die Feuerwehren im Minutentakt auf den Plan gerufen. Zwischen 12.00 und 19.15 Uhr seien die

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