Der unangenehme Fall des Jamal Khashoggi – FAZ

Nach Tagen der Beschwichtigung hat das Weiße Haus im Fall des vermissten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi einen Kurswechsel vollzogen. Hatte Präsident Donald Trump die Angelegenheit zunächst weitgehend zu ignorieren versucht, musste er nun den fraktionsübergreifenden Druck aus dem Kongress zur Kenntnis nehmen. So fügte er seinem ursprünglichen Kommentar, es handle sich um eine „traurige“ Sache, der man auf den Grund gehen werde, inzwischen hinzu: „Wir können nicht zulassen, dass einem Journalisten so etwas passiert, dass irgendjemandem so etwas passiert.“ Die türkische Regierung nimmt an, dass der regimekritische Kolumnist der „Washington Post“ Anfang Oktober in das saudische Konsulat in Istanbul gelockt und dort ermordet wurde.

Michael Martens

Majid Sattar

Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

Die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des Senates, die sich zuvor mit der Forderung an den Präsidenten gewandt hatten, auf der Grundlage des Magnitsky-Gesetzes

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