Außenhandel: Trump plant eine Vergeltungssteuer – Wirtschaft …

Es war eines seiner großen Wahlkampfversprechen. US-Präsident Donald Trump will Straßen, Schulen, Brücken und Flughäfen sanieren. 1,5 Billionen Dollar stellt er dafür bereit. Geld, das irgendwo herkommen muss, zumal Trump auch mehr für Militär, Grenzsicherheit und die Gesundheitsversorgung von Veteranen ausgeben will. Zahlen sollen das zu einem Teil ausländische Unternehmen, die Waren in den USA verkaufen. Trump spricht von einer gegenseitigen (reziproken) Steuer. In Rechnung gestellt werden soll sie ausschließlich Unternehmen aus Ländern, die selbst höhere Importsteuern verlangen als die Vereinigten Staaten. „Wir werden Länder belasten, die uns ausnutzen“, kündigte Trump an. Schonen will er dabei niemanden. Es spiele keine Rolle, ob diese Staaten Verbündete der USA seien oder nicht, sagte er.

Es ist der nächste Streich des US-Präsidenten im Zuge seiner „America First“-Kampagne. Trump will die heimischen Unternehmen schützen und Jobs, die einst ins Ausland abgewandert sind, zurück in die Staaten holen. Die neue Steuer erklärte Trump dann auch damit, dass andere Staaten zum Teil sehr viel höhere Zölle verlangen als die USA. Es gäbe Waren, auf deren Einfuhr ausländische Unternehmen in den USA keine Zölle zahlen müssten – würden aber US-Firmen die gleichen Waren ins Ausland verkaufen, zahlten sie 50 bis 75 Prozent Strafabgaben. „Das ist sehr unfair“, sagte Trump.

Auch deutsche Konzerne müssten zahlen

Wie hoch die neue Steuer sein soll und welche Unternehmen sie konkret zahlen müssen,

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