AfD-Chef hält Klimapolitik für sinnlos

AfD-Chef Alexander Gauland bezweifelt den Sinn von Klimapolitik. „Ich glaube nicht, dass es gegen den Klimawandel irgendetwas gibt, was wir Menschen machen können“, sagte Gauland im ZDF-Sommerinterview. Er könne die Menschen auch nicht vor einer Hitzewelle oder einer Eiszeit schützen. „Wir hatten früher Eiszeiten. Wir hatten früher kalte Zeiten längst vor der Industrialisierung.“ Er glaube nicht, „dass man irgendetwas sinnvoll bewirken kann mit einer Klimapolitik“, sagte Gauland.

Die AfD zweifelt die nach Einschätzung der allermeisten Wissenschaftler treibende Rolle des Menschen beim Klimawandel an. Die Partei fordert in ihrem Wahlprogramm den Austritt Deutschlands aus dem Pariser Klimaabkommen.

Bei der Freiluft-Aufzeichnung in Potsdam, die kurzzeitig durch mehrere Zwischenrufer gestört wurde, räumte der AfD-Chef ein, seine Partei verfüge weder über ein abgestimmtes Rentenkonzept noch über eine Digitalisierungsstrategie. Ein Parteitag werde im kommenden Jahr den Kurs in der Rentenpolitik beschließen, sagte Gauland.

Anders als Co-Parteichef Jörg Meuthen, der einen „schrittweisen Systemwechsel“ gefordert hatte, will Gauland am System der umlagefinanzierten Rente festhalten: „Ich persönlich glaube nicht, dass wir vom Umlagesystem wegkommen.“ Dieses werde auf Dauer nicht allein tragfähig sein. Ob man Selbstständige oder Beamte einbeziehe, sei in der Partei strittig. „Ob man Menschen mit deutschem Pass sozusagen einen Rentenbonus gibt –

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