A7: Mindestens sechs Tote bei Massenkarambolage nahe Bad Grönenbach


Bei einer Massenkarambolage im dichten Nebel sind auf der Autobahn 7 im Unterallgäu in der Silvesternacht sechs Menschen gestorben. Zudem wurden 13 Menschen verletzt, wie die Polizei Schwaben Süd/West am Sonntagmorgen mitteilte.

Den Angaben zufolge kollidierten etwa gegen 1 Uhr nahe Bad Grönenbach drei Sattelzüge und acht Autos. Fünf der Todesopfer saßen laut Polizeiangaben in einem Kleinwagen, der fast komplett zerstört wurde. Das sechste Opfer wurde in seinem Pkw unter einem Laster eingeklemmt. Von den 13 Verletzten wurden fünf vor Ort und acht im Krankenhaus versorgt.

„Wirklich nur wenige Meter Sicht“

„Von Routine kann in so einem Fall keine Rede mehr sein“, sagte einer der Einsatzleiter von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller des Bayerischen Roten Kreuzes, Thomas Pfaus, am Sonntag. Der Nebel sei so dicht gewesen, das habe er noch nie erlebt: „es gab wirklich nur wenige Meter Sicht.“

Der genaue Hergang und die Unfallursachen müssen noch geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher. Das werde einige Zeit in Anspruch nehmen. „An der Unfallstelle gilt die Richtgeschwindigkeit 130 km/h“, so der Sprecher. Möglich sei, dass die Autofahrer die Lastwagen vor sich viel zu spät wahrnahmen: „Es sieht so aus, als seien sie mit voller Geschwindigkeit aufgefahren“, sagt er.

Rund 100 Helfer im Einsatz

In der Nacht war die Lage so unübersichtlich, dass die Polizei lange Zeit keine präzisen Angaben zur Zahl der Toten und

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